FUCK JU GOETHE SCHON REALITÄT? [Kulturtod brennt uns vorraus]

Oberbürgermeister Peter Feldmann (SPD) äußert sich am Donnerstag vor den noch qualmenden Balken des Ausflugsziels betroffen: „Der Goetheturm war ein Wahrzeichen, mit dem die Kinder dieser Stadt groß werden.“ Das 43 Meter hohe Aussichtsturm müsse möglichst schnell wieder eins zu eins aufgebaut werden. „Die Frankfurter sind sehr modern, an diesem Punkt aber sehr traditionsbewusst.“ Es sei ganz klar: „Es wird ihn wieder geben.“

Als die ersten der rund 60 Feuerwehrleute gegen 3.20 Uhr an dem in der ganzen Region beliebten Ausflugsziel im Stadtteil Sachsenhausen eintreffen, steht der Turm bereits lichterloh in Flammen. Wegen der Gefahr herabstürzender brennender Holzbalken löscht die Feuerwehr den Brand zunächst nicht, sondern sichert und kühlt die Umgebung. „Der Sachschaden lässt sich nicht beziffern“, sagt ein Feuerwehr-Sprecher. „Der ideelle Schaden ist aber riesengroß.“

Möglicherweise ist es eine Brandserie

„Es deutet alles auf Brandstiftung hin“, sagt Polizeisprecherin Isabell Neumann. „In dem Turm ist keinerlei Elektronik verbaut, und es ist auch kein Gewitter in der Nacht über uns hinweggezogen.“ Möglicherweise haben es die Ermittler sogar mit einer Brandserie zu tun. Im Frühsommer waren Holz-Pavillon in zwei Parks abgebrannt. Die Polizei ermittelt in beiden Fällen wegen Brandstiftung. Wenige Wochen später brannte der hölzerne Atzelberg-Turm im nahen Taunus.

Im Fall des Goetheturms greifen die Ermittler - stilecht - auf Lyrik zurück. Per Gedicht bitten sie die Öffentlichkeit um Mithilfe: "Die Polizei sucht nun Beweise / für diese riesengroße Sch... / Ganz fern liegt der Gedanke nicht / von einem zündelnd Bösewicht", schreiben sie auf Twitter.







Quelle: Porta Germanica

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